Es gibt Stielkoteletts aus dem vorderen Teil des Rückens
mit den Rippenenden, und es gibt Lendenkoteletts (mit anhaftendem Filet)
aus dem hinteren Teil. Das Fleisch beider Arten ist sehr saftig und zart.
Die Scheiben vom ausgelösten Kotelettstrang nennt man auch Lamm-Chops.
Die sehr kleinen Lendenkoteletts werden meist nur doppelt, als so
genannte Schmetterlingskoteletts angeboten. Die Stielkoteletts sind
einzeln erhältlich. Ideal zum Kurzbraten und Grillen.
Der Rücken auch Lammkarree, enthält das zarteste
Fleisch vom Lamm. Er liefert sowohl Lammkoteletts als auch saftige
Bratenstücke. Im Angebot als Stück, mit oder ohne Knochen, als
Lammkarree, Lammrückenfilets und Lammfilets. Bestens geeignet zum
Kurzbraten, Grillen, Braten im Ofen und zum Schmoren von
Lammrückenfilet.
Dr. Hubertus Both und Hanne Pföst aus Singen am Hohentwiel (Kreis
Konstanz)
Für die Pflege von 100 ha Grünland und 900 Streuobstbäumen sowie der
Führung eines landwirtschaftlicher Betriebs mit 650 Mutterschafen und 60
Mutterziegen.
Schäfer Both das ganze Jahr unterwegs mit seiner Herde:
Die Landnutzung am Hohentwiel wird seit alters her ganz wesentlich von der
Beweidung geprägt
Dr. Hubertus Both und seine Geschäftspartnerin Hanne Pföst haben 1998
die Domäne Hohentwiel auf altwürttembergischem Gebiet übernommen. Der Berg
ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen, und deshalb verlangt die
Bewirtschaftung und Pflege der Heiden, Wiesen und Obstbaumwiesen ein
besonderes Verhältnis des Schäfers zu diesem Berg. 650 Mutterschafe und -
in getrennter Herde - 60 Mutterziegen weiden auf rund 100 Hektar Fläche.
Die Ziegen werden insbesondere für das Kurzhalten der massenhaft
aufkommenden Robinien und die Pflege der Waldsäume eingesetzt.
Stallgebäude stehen für Zeiten zur Verfügung, in denen draußen
Nahrungsmangel besteht; gefüttert wird jedoch kein Fertigfutter, sondern
Heu von 20 Hektar Mähwiesen am Berg und weiteren Wiesen im Aachried.
Die Schafhaltung allein würde für Einkommen und Pachtzins jedoch nicht
ausreichen. Und so findet sich auf der Domäne ein eigenes Schlachthaus zur
Vermarktung von Lämmern, ein Hofladen, eine Besenwirtschaft, eine
Brennerei und eine angeschlossene Töpferei. Der Kauf von "Hohentwieler
Lammfleisch" ist ein direkter Beitrag zur Sicherung der
Kulturlandschaft.
Das Beispiel des Schäfereibetriebes auf der Domäne Hohentwiel zeigt,
dass die Wirtschaftsgrundlage nicht nur als "Weidefläche" angesehen wird,
sondern als Teil einer wertvollen Kulturlandschaft. Sich dieser einmaligen
Kulturlandschaft anzupassen, sie mit Gewinn zu bewirtschaften und auf ihre
Besonderheiten nicht nur Rücksicht zu nehmen, sondern sie zu fördern,
erfordert ein besonderes Engagement, das auszeichnungswürdig ist. [Keine Inhalt vorhanden!]
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